Schadenfreude: Germany's Guilty Pleasure

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Original
Es ist ein Wort, das es in den englischen Wortschatz geschafft hat, weil es keine perfekte Übersetzung gibt: Schadenfreude. Diese typisch deutsche Emotion beschreibt das kleine, oft diebische Vergnügen, das man aus dem Missgeschick eines anderen zieht. Es ist nicht der Wunsch, dass jemandem Schlimmes zustößt, sondern eher das leise Kichern, wenn das Schicksal auf komische Weise zuschlägt – vorzugsweise bei jemandem, der es ein kleines bisschen „verdient“ hat.
Die Quellen der Schadenfreude sind endlos und oft banal. Der arrogante Nachbar, der seinen neuen Sportwagen poliert und dabei einen Kratzer entdeckt. Der Mitschüler, der nie gelernt hat und dann bei einer einfachen Frage im Unterricht stottert. Oder der Fußballfan, dessen Erzrivale in der letzten Minute ein entscheidendes Spiel verliert. Es sind diese kleinen Momente der kosmischen Gerechtigkeit, die ein Gefühl der Genugtuung hervorrufen, das man nur schwer unterdrücken kann.
Aber ist das nicht bösartig? Nicht unbedingt. Schadenfreude ist selten wirklich hasserfüllt. Sie ist eher ein menschliches Ventil, eine Art, mit eigenem Neid oder kleineren Frustrationen umzugehen. Sie schafft eine heimliche Komplizenschaft, wenn man mit einem Freund einen vielsagenden Blick austauscht. Man gibt es nicht gerne zu, aber tief im Inneren ist es ein beruhigendes Gefühl, zu sehen, dass auch andere nicht perfekt sind. Es ist Deutschlands heimliches Vergnügen, ein kleiner Trost im Alltagsstress.
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A1
Schadenfreude ist ein deutsches Wort. Es bedeutet: Man freut sich ein bisschen, wenn eine andere Person ein kleines Problem hat. Man lacht leise. Das ist nicht sehr böse.
Ein Beispiel: Ein Mann hat ein neues Auto. Er ist sehr stolz. Dann macht er einen Kratzer in das Auto. Du siehst das und lachst ein bisschen. Das ist Schadenfreude.
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A2
Schadenfreude ist ein deutsches Wort, das man nur schwer übersetzen kann. Deshalb wird es auch in anderen Sprachen benutzt. Es beschreibt das Gefühl, wenn man sich ein wenig über das Pech von einer anderen Person freut.
Man wünscht der Person nichts Schlechtes, aber man muss ein bisschen lachen. Zum Beispiel: Der arrogante Nachbar findet einen Kratzer an seinem neuen Auto. Oder die Fußballmannschaft, die man nicht mag, verliert ein wichtiges Spiel. Dann fühlt man Schadenfreude.
Dieses Gefühl ist nicht wirklich böse. Es ist menschlich. Manchmal ist man neidisch oder frustriert. Schadenfreude kann dann helfen. Es ist schön zu sehen, dass andere Menschen auch nicht perfekt sind.
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B1
Es gibt ein deutsches Wort, das es sogar ins Englische geschafft hat, weil es keine perfekte Übersetzung gibt: Schadenfreude. Es beschreibt die Freude über das kleine Unglück einer anderen Person. Man wünscht dieser Person nichts wirklich Schlimmes, aber man amüsiert sich über ihr Missgeschick, besonders wenn man denkt, dass sie es ein wenig verdient hat.
Die Situationen für Schadenfreude sind alltäglich. Denken Sie an den arroganten Nachbarn, der stolz sein neues Auto poliert und dabei einen Kratzer entdeckt. Oder an den Mitschüler, der nie lernt und dann bei einer einfachen Frage des Lehrers nicht antworten kann. Solche Momente empfinden viele als eine Art ausgleichende Gerechtigkeit.
Aber ist Schadenfreude nicht bösartig? Nicht unbedingt. Sie ist selten wirklich hasserfüllt, sondern funktioniert eher als ein menschliches Ventil. Sie hilft uns, mit eigenem Neid oder kleineren Frustrationen umzugehen. Man gibt es nicht gerne zu, aber es ist ein beruhigendes Gefühl, zu sehen, dass auch andere nicht perfekt sind und Fehler machen.
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B2
Schadenfreude ist ein Begriff, der Einzug in den englischen Wortschatz gehalten hat, weil eine adäquate Übersetzung fehlt. Diese typisch deutsche Emotion beschreibt das kleine, oft diebische Vergnügen am Missgeschick eines anderen. Es ist nicht der Wunsch, dass jemandem ernsthaft Schlimmes widerfährt, sondern eher das leise Kichern, wenn das Schicksal auf komische Weise zuschlägt – vorzugsweise bei jemandem, der es sich ein wenig „verdient“ hat.
Die Quellen der Schadenfreude sind endlos und oft banal. Der arrogante Nachbar, der seinen neuen Sportwagen poliert und dabei einen Kratzer entdeckt. Der Mitschüler, der notorisch unvorbereitet ist und dann bei einer simplen Frage im Unterricht stottert. Oder der Fußballfan, dessen Erzrivale in der letzten Minute ein entscheidendes Spiel verliert. Es sind diese kleinen Momente kosmischer Gerechtigkeit, die ein Gefühl der Genugtuung hervorrufen, das man nur schwer unterdrücken kann.
Ist das nicht bösartig? Nicht zwangsläufig. Schadenfreude ist selten von echtem Hass erfüllt. Sie dient vielmehr als menschliches Ventil, eine Art, mit eigenem Neid oder kleineren Frustrationen umzugehen. Sie schafft eine heimliche Komplizenschaft, wenn man mit einem Freund einen vielsagenden Blick austauscht. Man gibt es ungern zu, aber tief im Inneren ist es ein beruhigendes Gefühl, zu sehen, dass auch andere nicht perfekt sind. Es ist Deutschlands heimliches Vergnügen, ein kleiner Trost im Alltagsstress.
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